Montag, 4. Juni 2012
Von der Freiheit.
Wie lange muss man an etwas denken, bis es zum Vergehen wird?
- Woran denkst du denn?
- Das verrate ich nicht.
- Warum nicht?
- Weil es nichts Gutes ist, über das ich nachsinne.
- Ich verstehe.
- Wie bitte?
- Du hast längst entschieden, ob dein Gedanke ein
Vergehen ist.

Woher weiß man, in welchem Moment "mehr Glück" nun nicht möglich ist? Braucht man nicht immer einen geeigneten Vergleich, um das beurteilen zu können?
- Wie viele Vergleiche brauchst du denn noch?
- So viele, bis ich weiß, dass es Glück ist.
- Du möchtest so lange probieren, bis du das Optimum erreicht hast?
- Ja.
- Und was, wenn du schon angekommen bist, ohne es zu wissen? Dann gehst du noch einen Schritt weiter und fällst.
- Ich hasse Mathematik.


3/6/12

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